Online Werbung?
Nach einer Studie von ComScore und Media Agency Starcom klicken sorgen gerade mal 8% der Internet-Nutzer für bereits 85% der Klicks auf Werbung. Lediglich 16% der US-Internetnutzer klicken überhaupt auf Werbung.
*hust.
Nach einer Studie von ComScore und Media Agency Starcom klicken sorgen gerade mal 8% der Internet-Nutzer für bereits 85% der Klicks auf Werbung. Lediglich 16% der US-Internetnutzer klicken überhaupt auf Werbung.
*hust.
Wie YuccaTree schreibt, wird es ab Oktober in Berlin mit Nuii eine personalisierte Tageszeitung geben, welche den haptisch geneigten Nerd nun auch offline einen Tag später die Facebook und Twittermeldungen seiner Freunde und Follower in gedruckter Form lesen lässt.
Ich frage mich, wer so was als Risikokapitalgeber finanziert. Zumindest niemand, der Ahnung davon hat …
Update, 23.9.09
Auf meinen obigen Blogbeitrag hin, meldete sich Philipp Hukal elektronisch:
Hallo Herr Seeber,
Ich möchte mich herzlich für das entgegengebrachte Interesse an unserem Projekt der ersten individualisierten und gedruckten Tageszeitung „niiu“ bedanken!
Ebenfalls zu Dank bin ich Ihnen im Nennen Ihres Kritikpunktes verpflichtet.Wir sind uns dieser Auffassung durchaus bewusst und fördern gerne auch den kritischen Dialog mit allen mehr oder weniger Beteiligten.
Ich erlaube mir also, ein paar weiteführende Informationen mit Ihnen zu teilen.„niiu“ richtet sich an Informations- und Medien interessierte junge Leute. Vielleicht an solche, die – wie Sie zweifellos – internetaffin sind, aber den Tag nicht auf Ihren Lieblingsblogs/Plattformen verbringen können oder wollen. Dieses Publikum kann nach unserer Meinung auch damit leben, dass die gesammelten Internetinhalte ein paar Stunden alt sind.
Der Bericht auf YuccaTree stellt natürlich die Mantelseiten mit den Online Inhalten in den Focus. (Nachvollziehbar, Herr Vielmeier bertreibt ein Online Magazin)
Die Idee hinter „niiu“, nämlich die eigenverantwortliche Auswahl von Tageszeitungsinhalten, wird dabei fast völlig außer Acht gelassen.Sollten Sie weitere Fragen haben oder mehr Informationen benötigen, zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren.
Mit freundlichen Grüßen
Philipp Hukal
Medieninhalte
verantwortlich für den Bereich Inhalte: Herr Wanja S. Oberhof
meine Antwort:
Hallo Herr Hukal,
vielen Dank für Ihr Schreiben!
In der Tat werden im genannten Artikel nur die Mantelseiten mit ihren Social Media Elementen beschrieben.
Die Frage bleibt dennoch im Raume bestehen, ob die informations- und medienaffine web 2.0. Klientel bereit ist, für Nachrichten von gestern in gedruckter nicht-interaktiver Form bereit ist für etwas Geld zu zahlen, was selbige Klientel einen Tag vorher online zum Nulltarif bekommen kann?Als Investor und Medienexperte bin ich immer auf der Suche nach Neuem – aber rechnen muss es sich auch. Die Idee ist nicht schlecht – allein die Nachfrage wird es meiner Ansicht nach nicht geben. In diesem Zusammenhang sei auf eine aktuelle Studie zum Pay Content verwiesen, wonach gerade einmal 5 Prozent der Online Leser für Nachrichteninhalte zahlen würden.
Gerne freue ich mich auf eine Diskussion zum Thema.
Da Ihre Mail eine Reaktion auf mein Blogartikel ist, erlaube ich mir, selbige auch dort zu veröffentlichen.
Ich freue mich auf Ihre Sicht der Dinge und verbleibe
mit besten Grüßen
Tino Seeber
Wie denkt Ihr darüber? Hat Nuii eine Chance auf dem Markt?
Again, there’s another trend thinking and talking about pay content.
As I told you: Forget it!

A research by paidcontent:UK shows that only 5% of readers would pay for online news.
—If their favourite news site begins charging for access to content, three quarters of people would simply switch to an alternative free news source, people who read a free news site at least once a month told us.
—Just five percent of those readers would choose to pay to continue reading the site.
—Eight percent would continue reading the site’s free headlines only.
—And 12 percent of respondents are not sure what they would do.
And: Those who have money are less likely to pay…
—Younger readers are more likely to pay than older – 13 times more 16-to-24s said they would pay than did 35-to-44s and 55-64s
—Pre-middle agers (35-to-44s) are most likely to seek out a free alternative news site.
—And those stingy 45-to-54s are most likely to simply read their favourite site’s free headlines. But that’s not good enough for younger folk – 16-to-24s are four times less likely to do that.
Wer den Sound zum Wahlwerbespot der Piraten mag und als mp3 auf den heimischen Rechner laden möchte, dem sei hiermit (mp3, 2.4 mb) geholfen. Das Ganze gibt’s als freie CC Lizenz direkt vom Künstler.
Im Urteil (Az. VG 27 A 132.08) vom vergangen Donnerstag (11.12.2008) stellt das Verwaltungsgericht Berlin fest, dass bei den beiden ProSieben Sendungen Wok WM 2007 und 2006 Schleichwerbung stattfand:
Die Ausstrahlung der Sendungen “TV total WOK WM 2006″ und “TV total WOK WM 2007″ durch den Fernsehsender ProSieben hat gegen das Schleichwerbungsverbot des Rundfunkstaatsvertrages verstoßen. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Berlin mit Urteil vom 11.12.2008 (Az. VG 27 A 132.08) die Klage der ProSieben Television GmbH gegen einen Beanstandungs- und Untersagungsbescheid der Medienanstalt Berlin-Brandenburg abgewiesen. via
Die Entscheidung des Gerichts: Werbeabsicht von ProbSieben ergab sich aus den Einflussmöglichkeiten aufgrund lizenvetraglich eingeräumter redaktioneller Mitbestimmungsrechte.
Einmal ausdrucken und an die Nationalbibliothek schicken. So oder ähnlich hat sich die Deutsche Bundesregierung das wohl vorgestellt:
Ab heute müsste kopiert und abgespeichert werden – eigentlich. Fast jede Webseite, samt Bildern, Texten und sogar Audiodateien soll die Deutsche Nationalbibliothek archivieren, im Auftrag der Bundesregierung.
Deutschland, armes Deutschland …
Or not? Or maybe?
On wednesday midnight Bloomberg mistakenly published a Steve Jobs obituary, a german News Magazin noticed. Weird.
Die aktuelle Ausgabe der Gehirn&Geist widmet sich der Frage wie Medien Kinder beeinflussen:
Dick, dumm und krank – das mache übermäßiger Fernseh- und Internetkonsum mit Kindern und Jugendlichen, heißt es. Die September-Ausgabe von G&G fragt nach: Stimmt das wirklich? Und sollte man Heranwachsene deshalb ganz von den Verlockungen der elektronischen Medien abschirmen?
Die Ausgabe kann man für 5,00 EUR via PDF herunterladen und lesen.
Wie die Süddeutsche schreibt, gibt es bei der letzten Spiegel Ausgabe “Macht das Internet Doof?” (33/2008) deutliche Parallelen mit der Augustausgabe der Atlantic.