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Google Chrome Spyware.

September 4, 2008 by Tino Seeber

Meine schlimmsten Befürchtungen für einen Browser aus dem Hause Google scheinen sich zu bestätigen. Googles Chrome Browser erzeugt demnach eine eindeutige ID und funkt fleißig nach Mountain View, wie, was, wann, der Nutzer sich angeschaut hat. Spyware ist harmlos dagegen!

Andreas von Synflood hat sich dabei Chrome noch etwas näher angeschaut und festgestellt, dass Googles jüngstes Produkt nicht erst nach Hause funkt, wenn man die Enter-Taste betätigt hat. Vielmehr wird schon während des Tippens protokolliert, was der Nutzer so eingibt:

Google Chrome zeigt bei Eingaben in der Adressleiste ein Verhalten ähnlich dem eines Keyloggers. Selbst Tippfehler, Korrekturen oder versehentlich eingegebene Daten (wem ist es nicht schon einmal passiert, z.B. Passwörter in einem falschen Eingabefeld eingegeben zu haben?) landen bei Google, und das noch dazu über eine unverschlüsselte Verbindung. via synflood

Noch Fragen?


3 Kommentare »

  1. Jan sagt:

    Das ist natürlich ein ganz schöner Hammer, und trifft die Anwender hart, die Chrome ganz unbedarft runtergeladen und installiert haben.

    Bei einem Welt-Konzern, der durch das Erstellen von Benutzerprofilen reich geworden ist, lag der Verdacht eigentlich relative nahe, dass ein kostenloser Browser nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit veröffentlicht wird.

    p.s. In welchem Verhältnis steht eigentlich dieses Blog zu nyblog.de?

  2. Tino sagt:

    Hi Jan,

    das Industriekombinat ist einfach noch nerdiger als nyblog.de ^^

    Diversifikation!

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