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Abmahnung – Flughafen Berlin Brandenburg.

Mai 15, 2012 by Tino Seeber

So ganz hat man das noch nicht raus mit der Kommunikation beim neuen Flughafen Berlin Brandenburg.

Erst Recht nicht, wenn es um Social Media Kommunikation geht. Da wird erst einige Wochen vor Eröffnung des Flughafens kleinlaut zugegeben, dass es doch nichts wird mit der Eröffnung – anstatt die Menschen frühzeitig und direkt zu informieren. So etwas spricht nicht gerade für eine professionelle Unternehmenskommunikation – ganz zu schweigen vom Projektmanagement vor Ort (Anmerkung d. Red.: Dieser Artikel ist vom Mai 2012, bis dato ist das hat sich das Debakel rund um den Flughafen BER noch ausgeweitet …).

Der Flughafen Berlin hat sogar einen Twitter-Account – allein kommuniziert wurde darüber: Nichts! Nada. Nicht ein Wort. Ein anderer von mir erstellter Twitter-Account versuchte dem Mangel an Kommunikation Abhilfe zu schaffen und den irritierten Besuchern und Passagieren Informationen und Hilfe zu geben. Schnell, direkt und persönlich – so wie eine professionelle Social Media Kommunikation sein sollte.

Und was macht die Unternehmenskommunikation des Flughafens? Sich bedanken? Wertschätzen? Rat einholen?

Anstatt dem Betreiber des Twitter Accounts dankbar für diese Hilfe zu sein, ihn um Rat in Sachen Kommunikation via Social Media zu fragen, schickt man ihm einen Brief der Rechtsabteilung (s. Schreiben). Das ist sehr schade und zeigt, wie wenig man vom Thema Social Media verstanden hat (Vgl. Streisand-Effekt).



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Vom Nichtverständnis der sozialen Kommunikation durch Twitter, Facebook & Co zeugt auch die Beschwerde (s. Brief), dass die Facebook Fan Seite des Flughafens Berlin Brandenburg verlinkt wurde. So etwas aber auch! Nicht, dass noch jemand die Facebook Seite des Flughafens entdeckt und dort seinem Unmut freien Lauf lässt!

Ich habe mehrmals versucht mit der Presseabteilung des Flughafens Kontakt aufzunehmen – den Account zur Verfügung zu stellen und bezüglich professioneller Social Media Kommunikation beratend und unterstützend tätig zu sein. Eingegangen wurde darauf nicht – vielmehr gab als Antwort auf meine Bemühungen eben jenen Drohbrief:

Nachtrag: Wer sich ob des Datums (12.12.2011) im Brief wundert .. Scheinbar ist nicht nur die Social Media Kommunikation eine Schwäche des Flughafens Berlin …


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Nachtrag 2: Vielen Dank für Eure Unterstützung! Hier als kleines Dankeschön noch der Hinweis, dass es auf diesem Blog etwas zu gewinnen gibt … :)

Nachtrag 3: Meine Antwort

Guten Tag Frau Peters,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Mit großem Bedauern nehme ich zur Kenntnis, dass Sie meine Hilfe nicht annehmen möchten.

Ich werde wie gewünscht die Berichterstattung über den Flughafen Berlin und die Hilfe für Passagiere über den Account @airportberlin einstellen.

Bei Fragen oder weiteren Wünschen kommen Sie gerne jederzeit auf mich zu.

Mit freundlichen Grüßen

Tino Seeber



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